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Besonders sehenswert in Athen ist die Mitropoli-Kirche. In der Kathedrale wurden früher die Könige gekrönt; heute werden dort die griechischen Präsidenten vereidigt. Auch wenn man nicht vorhat, einkaufen oder essen zu gehen, sollte sich den Kentriki Agorá, Odós Athínas, den städtischen Zentralmarkt anschauen. Die über 100 Jahre alten Markthallen geben eine großartige Kulisse für alle erdenklichen Spezialitäten ab. Mit einem einmaligen Blick auf Athen, die Akropolis, das Panathenäische Stadion, die Bergketten rund um Athen und den Saronischen Golf wird belohnt, wer sich nach Lykavittoós aufmacht. Die 277 Meter hohen Felsen am Nordrand von Kolonáki sind erreichbar zu Fuß oder mit dem 60er Bus.

In Athen kann man überall einkaufen. Es gibt kleine Läden, große Geschäfte und unzählige Märkte. Interessant sind vor allem die Einkaufsviertel. Jedes hat seine eigene Käuferklientel. Schuhgeschäfte in Hülle und Fülle sowie Geschäfte mit bezahlbarer regionaler und internationaler Mode befinden sich auf der Ermoú. Die Einkaufsmeile ist verkehrsberuhigt. Weiter nördlich ist das Emborikó Trigono. In dem Viertel sind vor allem kleine Einzelhandelsgeschäfte angesiedelt – mit Haushaltswaren in allen Ausführungen.

Maßschneider in Athen

In der weiterreichenden Odós Aiólou haben die Maßschneider ihren Standort. Die teuren Dinge des Lebens finden sich in Kolonáki. In diesem Einkaufsviertel wird Designer-Mode und exklusiver Stuckschmuck verkauft. In dem Altstadtviertel Pláka, nördlich der Akropolis, gibt es reichlich Souvenir- sowie Schmuckgeschäfte und Galerien mit griechischer Kunst und Kunsthandwerk. In Paschalídis & Yios gibt es Messingartikel für jeden Bedarf. Arzneimittel sind in Griechenland sehr viel billiger als in Österreich oder Deutschland und vieles ist auch rezeptfrei zu erhalten. Bei sogenannten Lifestyle-Medikamenten lohnt sich immer schon mal der Blick in eine Apotheke. Die meisten Geschäfte haben sonntags geschlossen. Geöffnet ist Montag, Mittwoch und Samstag in der Regel von 09:00 bis 14:00 Uhr sowie Dienstag, Donnerstag und Freitag von 09:00 bis 13:00 Uhr und von 17.00 bis 20:30 Uhr.
Selbst eingefleischte Musikmuffel werden sich dem Charme der Bouzoukímusik nicht entziehen können. Deshalb ist es in Athen ein absolutes Muss, eine der traditionellen Musiktavernen zu besuchen. Da die meisten Veranstaltungen nicht vor 23:00 Uhr beginnen, lässt sich dieser Ausflug mit einem einen gemütlichen Abendessen zuvor verbinden.

Athen mit dem Fahrrad

Athen mit dem Fahrrad zu erkunden, gestaltet sich insofern interessant, als es relativ zügig bergauf und bergab geht- also eine reine Ausdauertour. In der Metro macht die mit Fährrädermitnahme wenig Sinn. In der S-Bahn ‚Proastiakos‘ stellt die Fahrradmitnahme kein Problem dar. Die S-Bahnen fahren am Flughafen vom selben Bahnsteig wie die U-Bahn-Züge. Ob die Züge allerdings inzwischen in die Innenstadt (Bf Athina Larissis) fahren, hängt vor allem davon ab, ob der neue Hauptbahnhof inzwischen in Betrieb ist. Der Ausbau der Athener Eisenbahnanlagen hängt inzwischen mehrere Jahre hinter dem Plan.
Der Bahnhof SKA war über lange Jahre eine einzige Baustelle. Wenn die Züge nur nach Kórinthos und Kiáto fahren sollten, dann kann man die Flughafenautobahn umgehen. Insgesamt lohnt es sich also auch, Athen mit dem Fahrrad zu erkunden und mal eine Tour zu ?riskieren?. Die Strapazen sollten allerdings nur erfahrene Radfahrer auf sich nehmen, vor allem im Hochsommer ist Athen unerträglich heiß. Hinzu kommt eine extreme Ozonbelastung durch Autoabgase und eben die Sonneneinstrahlung.

Text - AC-Content

Bild - by jimmy teoh from Pexels
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