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Die Abruzzen sind eine Region In Italien. Die Abruzzen grenzt im Westen an die Region Latium, im Süden an die Region Molise, im Osten an die Adria und im Norden an die Region Marken.
Obwohl die Abruzzen geographisch zu Mittelitalien gehört, werden die Abruzzen zu Süditalien gezählt.
Entlang der Adriaküste erstreckt sich ein ca. 150 km langer Küstenstreifen, der im weiteren Verlauf in eine hügelige Landschaft übergeht. Dieses Gebiet nimmt 1/3 des gesamten Gebietes ein. 2/3 sind Berge, die höher als 3000 m sind. In einem 50 km langen und breiten Gebiet sind Küsten,Berge und Hügellandschaften vereint.

Die Abruzzen werden als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der grösste Natiolpark befindet sich im Süden des Landes. Im Norden und um die Hauptstadt L´Aquilla erstreckt sich der sehr grosse Gran-Sasso-Nationalpark. Der 150.000 Hektar grosser Gran-Sasso-Nationalpark besteht aus 2 Bergketten, dem schroffen Gran-Sasso-Massiv und dem sanften Monti della Laga.

Das Symbol des Abruzzen Nationalparks ist ein Braunbär.

Seit 10 Jahren ist der Tourismus in der Region im Aufwind. Schlösser, Burgen und Kastellen sind im Landesinneren zu besichtigen.Die Abruzzen sind immer noch ein Geheimtipp in Italien.

Die Region besitzt 21 Skigebiete mit 328 Km Pisten. Roccaraso und Campo Felice sind die bestausgestatteten Skigebieten (vor allem Abfahrtski). Es herrscht zwar weniger Tourismus als in den italienischen Alpen, aber die Abruzzen weisen oft mehr Schnee auf als die norditalienischen Gebiete. Auch für den Langlauf haben die Abruzzen ein gutes Angebot, vor allem auf dem Campo Imperatore.

Eine besondere Stellung nehmen die Abruzzen für Wanderer und Bergsteiger ein. Die meisten Gebieten in den Nationalparks und in den Bergen bieten eine große Auswahl an gekennzeichneten Wanderwegen ohne Touristenströme. Von den spektakulären (auch auf sicheren Wegen) erreichbaren Gipfeln hat man einen eindrucksvollen Blick auf die Monti della Laga und Monti Sibillini (im Norden), das Majella Massiv, die Höhen des Abruzzen-Nationalparks und die Gruppe des Velino und Sirente (im Westen).

Die abruzzesische Küche vereinigt oft in einem Gericht den Geschmack des Meeres und der Berge („Mare e Monti“). So sind hier Kombinationen von Meeres- bspw. mit Hülsenfrüchten in Form u.a. von Suppen und Eintöpfen nicht selten anzutreffen. Aber vor allem die Frische der Produkte (meistens aus Eigenproduktion) charakterisiert die abruzzesische Küche als eine unverfälschte und schmackhafte Gaumenfreude. Die Abruzzen sind das Reich des Peperoncions und des Safrans. Im geringeren Maße auch des Trüffels. Vor allem der Peperonicions spielt in der Küche eine zentrale Rolle. Zubereitet wird in der Küche ein Spiess mit Tomaten, Bauchspeck, Pecorino und Peperioncino. Eine weitere Spezialität ist ein Spiess aus Lamm, welche auf einem extra für diese Spieße gefertigten Grill zubereitet werden. Berühmt sind auch die Teigwaren der Abruzzen. Die Nudeln werden traditionell handgemacht und sind von hoher Qualität. Eines der Regionalgerichte sind die „Maccheroni alle Chitarra“, die mit dem so genannten Gitarrenholz, (ähnlich einer Zither oder einem Webrahmen) hergestellt werden. Eine besondere Stellung nehmen die Wurstwaren ein, wie z. B. die „Ventricina“.

 
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