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In Madrid tobt das Leben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist laut, es ist hektisch, ist wild romantisch. Die Madrilenen lieben ihre Stadt. Egal ob am Tage, abends oder in der Nacht – auf den Straßen, Plätzen, Kneipen und Bars der spanischen Hauptstadt sind immer Menschen. Wer Madrid kennen lernen möchte mischt sich am besten unters Volk, schlendert durch die Straßen der Altstadt unterhalb der Plaza de Major, genießt eine Pause im Stadtpark oder kauft in einem der vielen kleinen Gemischtwarenladen ein. Die unbekümmerte Lebendigkeit der Einwohner sollte jedoch nicht über das ausgeprägte politisches Bewusstsein hinwegtäuschen. In kaum einer Metropole Europas wird öffentlich so heftig protestieren leidenschaftlich debattiert Madrid ist eine Stadt voll mit Kunst – in Museen, Kirchen, Schlössern, aber auch in Restaurants und Cafes ein selbstverständlicher Teil des alltäglichen Lebens. Was die Kleidung betrifft, so ist man in der Drei-Millionen-Stadt gut aufgehoben, was die Shopping-Möglichkeiten anbetrifft. Wer abends jedoch nicht auffallen möchte, sollte auf das sportive Outfit verzichten. Die Siesta verliert in Madrid zusehends an Bedeutung und immer mehr Geschäfte haben über Mittag geöffnet. Trotzdem ist der Verkehr und Dieselgeruch um diese Tageszeit erträglich.

Das beste Fortbewegungsmittel: Die Metro

Das beste Fortbewegungsmittel ist die Metro. Zwischen 6:00 Uhr morgens und 1:30 Uhr nachts kommt man damit gut durch die Stadt. Mit der Madrid-Karte sind die Fahrten umsonst. Die Karte ermöglicht außerdem freien Eintritt in Museen in kostenlose Stadtrundfahrt. Manche Geschäfte, Hotels und Restaurants gewähren Rabatte.

Man mag zu monarchischen Staatsform stehen wie man will, so ein Schloss ist einfach schön der Palazzo Royal befindet sich im Westen der Stadt und kann bis auf wenige Tage im Jahr immer besichtigt werden. Hier können die Staatsempfänge stattfinden, ansonsten wohnt die Königsfamilie am Stadtrand. Im Anschluss empfiehlt sich ein Spaziergang durch Madrids Altstadt. Der Plaza de Major ist ein wunderschöner Platz mit Laubengängen und Türmchen, in der sich anschließenden Plaza di San Miguel stehen alte, sehr aufwändig restaurierte Häuser. Danach lohnt sich ein Besuch in einer der ältesten Kirchen Madrids. Es geht zurück zur Plaza de Major. Das Habsburger Kloster, selbst ein prunkvolle Gebäudekomplex, beherbergt viele wertvolle Gemälde. Nach diesem Ausflug in die Renaissance nun zurück in die Neustadt. In den monumentalen Häusern entlang der großzügigen Boulevards befinden sich viele Banken.

Atemberaubende Fassaden

Die atemberaubenden Fassaden muss man einfach auf sich wirken lassen. Im Stadtpark von Madrid kann man wunderbar spazieren, Boot fahren, picknicken oder einfach nur ausruhen. Im Prado, Madrids Kunstpalast schlechthin, befindet sich das Museum National do Prado, eine der berühmtesten Pinakotheken in der Welt. Zurück auf die Avenida oder im Schatten der Bäume kommt man zu den Nebenräumen des Museums Thyssen – der Prado beherbergt die Gemäldesammlung des Barons Hans Heinrich Thyssen mit Werken sehr bekannter Maler des Im- und Expressionismus, der klassischen Moderne und der experimentellen Avantgarde.

Text - AC-Content
Bild von Amber Avalona auf Pixabay
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