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Viele Blogger setzen sich zum Ziel mit dem eigenen Blog Geld zu verdienen. Das ist auch gut so, denn bei jedem Projekt sollte man sich natürlich unterschiedliche Ziele setzen. Eine Zielsetzung kann hier natürlich auch die Monetarisierung des Blogs sein.

Es gibt viele Möglichkeiten mit dem eigenen Blog Geld zu verdienen. Eine wichtige Säule ist dabei die Kooperation mit Unternehmen und Agenturen.

Du möchtest deine zukünftigen Kooperationspartner überzeugen? Dann benötigst du ein aussagekräftiges Media Kit (Presse Kit)!

Tipps für dein Media Kit und meine Datastudio Vorlage zum kostenlosen Download

Hier zeige ich dir, was in dein Media Kit gehört und stelle dir zudem meine Media Kit Vorlage kostenlos zum Download zur Verfügung.

Was ist ein Media Kit und wofür braucht man es?

Das Media Kit ist ein Dokument mit einer aussagekräftigen Zusammenfassung deines Blogs und richtet sich an potenzielle Kooperationspartner und Werbekunden. Ziel ist es deinen Interessenten mit den wichtigsten Daten und Fakten schnell zu überzeugen und aufzuzeigen, warum genau du der richtige für den Job bist. In deinem Media Kit musst du also überzeugen und neben allgemeinen Informationen über deinen Blog und die Zielgruppe interessiert den Leser vor allem eins: Zahlen!

Die Unternehmen, mit denen du zusammenarbeiten möchtest, können mit Hilfe deines Media Kits besser bewerten, ob eine Kooperation möglich ist und dein Blog zur Zielgruppe passt.

Wie du dein Media Kit einfach selber erstellen kannst und worauf du achten solltest, zeige ich dir hier.

Die 9 wichtigsten Bestandteile deines Media Kits

Diese 9 Punkte solltest du unbedingt in dein Media Kit als Blogger aufnehmen. Für die Gestaltung und das Format gibt es übrigens keine Vorgaben. Du kannst dein Media Kit mit Powerpoint, Word oder mit einem Programm deiner Wahl erstellen. Es ist ganz Dir überlassen.

Du findest hier von mir keine Word oder Powerpoint Vorlage. Das Zauberwort lautet: Google Data Studio. Doch dazu später mehr. Übrigens macht ein Media Kit auch für kleine Blogs mit wenig Reichweite sinn.

1
- Cover

Eigentlich ist es nicht erforderlich aber ich persönlich finde ein ansprechendes und aussagekräftiges Cover sehr wichtig, da du damit die Aufmerksamkeit des Kunden gewinnen kannst.

2
- Persönliche Vorstellung und Portraitfoto

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Füge ein schönes Bild von dir in dein Media Kit ein welches zu deinem Thema passt. Außerdem solltest du ein paar Sätze über dich selbst verlieren: wer bist du, was machst du und warum hebst du dich von anderen Bloggern ab. Das ist wichtig, damit der Betrachter einen Überblick bekommt, welche Person hinter dem Blog steckt.

3
- Beschreibe deinen Blog

Hier geht es nicht darum deinen Blog vollumfänglich zu beschreiben. Du solltest hier in einem kurzen Text zusammenfassen was deine Leser auf dem Blog erwartet, welches deine Themenschwerpunkte und die Idee hinter deinem Blog sind.

4
- Zielgruppenbeschreibung

Beschreibe deine Zielgruppe. Für Kooperationspartner ist diese Kennzahl natürlich wichtig. Es macht natürlich keinen Sinn für eine Luxus Hotelkette zu werben, wenn du hauptsächlich in Hostels übernachtest.

5
- Reichweite: Kennzahlen und Fakten

Dies ist sicherlich einer der wichtigsten Bereiche und das Herzstück deines Media Kits. Es ist vollkommen legitim, dass dein zukünftiger Kooperationspartner an den Zahlen deines Blogs interessiert ist. Media Kit für Blogger – Was gehört hinein?

  • Unique Visitors
  • Pageviews, also die Seitenaufrufe
  • Anzahl der Social Media Follower (Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat, TikTok etc.)
  • Newsletter- Abonnenten, sofern du auch einen Newsletter anbietest

Das aktuelle Datum der Kennzahlen solltest du immer mit aufnehmen (zum Beispiel: Stand April 2019) Auf jeden Fall ist es wichtig, dass du diese Zahlen regelmäßig aktuell hälst.

6
- Deine erfolgreichsten Blogbeiträge

In meinem neuen Media Kit stelle ich meine zehn beliebtesten Beiträge vor. So hat mein potenzieller Kooperationspartner einen Einblick mit welchen Themen mein Blog am meisten Sichtbarkeit hat.

7
- Beispiele erfolgreicher Kooperationen

Ein kurzer Auszug erfolgreicher Kooperationen hilft deinem potenziellen Kooperationspartner einen Überblick über deine Arbeit zu bekommen. Zeige deine besten Beispiele und erläutere, welche Ziele du erreicht hast.

8
- Werbemöglichkeiten

Erstelle eine Übersicht welche Werbemöglichkeiten du mit deinem Blog anbietest. Dies können beispielsweise Advertorials, Gastbeiträge oder aber auch Werbeplatzierungen in deinem Newsletter sein.

9
- Kontaktdaten

Zu guter letzt fehlen nur noch deine Kontaktdaten. Im Media Kit sollten mindestens deine E-Mail Adresse und die URL zu deinem Blog hinterlegt sein. Tipp: hinterlege telefonische Kontaktdaten. Details lassen sich einfach besser telefonisch besprechen.

Beispiele und Vorlagen für ein Media Kit

Canva – Vielen von euch ist Canva sicherlich ein Begriff. Mit Canva kann man ganz einfach Grafiken in den unterschiedlichsten Formaten anhand von Vorlagen online erstellen. Ich nutze es übrigens gerne für meine Pinterest Grafiken. Canva bietet auch für Media Kits diverse Vorlagen, welche sich einfach anpassen lassen > https://www.canva.com/templates/media-kits/. Mein Cover habe ich übrigens mit Canva erstellt.
Kostenpflichtige Vorlagen auf GraphicRiver – Auf GraphicRiver stehen viele kostenpflichtige Media Kit Vorlagen zur Auswahl >
https://graphicriver.net/

 

Alle genannten Formate haben jedoch einen Nachteil. Du musst deine Zahlen regelmäßig pflegen und aktuell halten. Hört sich erst einmal in der Theorie nicht so kompliziert an, doch in der Praxis sieht es dann doch oftmals anders aus.

Das ultimative Media Kit mit dem Datastudio von Google erstellen

Warum kann das Datastudio ein “Gamechanger” sein? Das Google Datastudio bietet gleich mehrere Vorteile und erspart dir viel Arbeit bei der Aktualisierung deiner Zahlen. Ich persönlich nutze das Datastudio schon länger, jedoch nicht als Media Kit, sondern als Dashboard für meine wichtigsten Traffic Kennzahlen.

Genau dafür ist das Datastudio eigentlich ausgelegt. Interaktive Dashboards und ansprechende Berichte zu erstellen, die sich die Daten automatisch aus Google Analytics ziehen. Du ersparst dir somit das lästige Klicken durch die vielen Reiter in Google Analytics und hast nur die Daten die du auch wirklich benötigst.

Da ich vor kurzem meinen Blog einem Relaunch unterzogen habe und nun auch an meinem neuen Media Kit arbeite, kam mir die Idee das ganze im Google Datastudio umzusetzen.

Ich habe bisher noch kein Anwendungsbeispiel gefunden ein Media Kit mit dem Google Datastudio zu erstellen. Da ich aber nur Vorteile sehe, ist es an der Zeit zukünftigen Agenturen und Kooperationspartnern ein Media Kit mit interaktiven Zahlen zur Verfügung zu stellen. Sozusagen das Media Kit 2.0!

Warum ich mein Media Kit mit dem Datastudio erstellt habe? Der wichtigste Aspekt für mich sind die aktuellen Kennzahlen. Mit meinem Powerpoint Media Kit hatte ich immer das Problem meine Daten aktuell zu halten. Mal kam hier was dazwischen und mal habe ich es schlichtweg vergessen zu aktualisieren und schon waren die Zahlen wieder mehrere Monate alt.

Das Mediakit kann sich der Leser direkt über eine Linkfreigabe anschauen. Natürlich musst du aber nicht auf ein PDF verzichten, denn du kannst dir jederzeit ein PDF mit den aktuellen Zahlen erstellen. Es wird sogar noch besser: du kannst dir außerdem eine E-Mail-Zustellung anlegen und dir deinen Bericht täglich, wöchentlich oder monatlich per Mail zustellen lassen.

Und zu guter letzt: die Zahlen sind echt, denn Sie kommen direkt aus Google Analytics!

Kostenlose Vorlage und das Template zum Download

Gerne stelle ich dir meine Vorlage kostenlos zur Verfügung. Natürlich solltest du diese noch an dein Bloglayout anpassen, also Farben, Schriftarten, Cover etc. Ein schönes Cover kannst du dir übrigens auch mit deinem Programm deiner Wahl erstellen und als Bild auf die erste Seite der Vorlage einbinden. In der Vorlage geht es eher um die Zahlen und das Grundgerüst. Der Rest liegt ganz bei dir 🙂 Voraussetzung für die Nutzung des Templates ist, dass du Google Analytics als Tracking System einsetzt.

Die Zahlen und Statistiken in der Vorlage sind immer die des letzten Monats. Die Zeiträume kannst du im Data Studio aber auch anpassen.

Update: in kürze veröffentliche ich hier noch eine kleine Anleitung, wie du die Vorlage nutzen und bearbeiten kannst. Im Netz gibt es aber ansonsten auch viele Anleitungen.

Schlusswort

Ich hoffe dir gefällt meine Vorlage und würde mich natürlich sehr über ein Feedback freuen. Hinterlasse mir hier gerne einen Kommentar oder schreibe mir eine Mail.

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