Im westlichen Pazifischen Ozean liegen die Philippinen und gehören damit zu Südostasien. Es existieren mehr als 7.000 Inseln, die zu den Philippinen gehören, von denen rund 880 bewohnt sind. Die Hauptstadt Manila befindet sich auf der Insel Luzon und gehört zu den größten Inseln.

Mindanao ist die südlichste und zweitgrößte Insel. Der Mount Apo ist die höchste Erhebung auf den Philippinen und ist fast 3.000 Meter hoch. Der Vulkan besitzt drei Gipfel und ist ein beliebtes Wanderziel. Der Philippinengraben liegt östlich der Inselgruppe und hat Tiefen von bis zu 10.540 Metern. Damit ist er einer der größten Tiefseegräben auf der Welt.

Auf den Philippinen existieren über 5.000 Tierarten und 14.000 verschiedene Pflanzen. Die Philippinen gehören zum artenreichsten Ökosystem auf der Erde.

Tauchen auf den Philippinen

Die Philippinen sind als Taucherparadies bekannt. Die Inseln eignen sich hervorragend dafür, die Unterwasserwelt zu erkunden. Die Beliebtheit auf den Philippinen zu Tauchen bedeutet nicht, dass es hier so viele Touristen gibt, wie beispielsweise in Thailand oder am Roten Meer. Der Taucher entdeckt hier Mandarinfische, Nacktschnecken oder Pygmäen-Seepferdchen. Es können Steilwandtauchgänge unternommen werden oder einen Abstecher zu den Korallenwelten unternehmen. Diese kann der Taucher am bestehen in Subic Bay oder Coron erkunden. Besonders beeindruckend sind die Walhaie, die sich im Wasser tummeln oder eine Tauchsafari zum Tubbataha Riff. Die Tauchsaison geht über das ganze Jahr, die Wassertemperaturen liegen selten unter 25 Grad und die Sichtweiten gehen von fünf bis 50 Meter. Die Sula See beheimatet viele Riffe und kleine Inseln. Viele der Inseln sind von den bewohnten weit entfernt, so dass die Unterwasserwelt noch sehr unberührt ist. Hier kann die Unterwasserwelt nur vier Monate im Jahr betaucht werden, da es die Wetterbedingungen nicht anders zulassen. Die Inselgruppe mit der Coron-Bay bietet viele Tauchgänge zu Wracks, die hier untergegangen sind. Einige der Wracks haben eine Länge von 160 Meter und es befindet sich hier sogar eine ganze Flotte, die bestaunt werden kann. Viele der Wracks weisen Explosionsschäden auf und das Licht, welches ins Innere eindringt, macht die Atmosphäre atemberaubend.

Sehenswürdigkeiten der Philippinen

Auf den vielen Inseln der Philippinen gibt es sehr viel zu entdecken, so dass sehr viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen vorhanden sind. Die Angona Petrogyphs sind Felsmalereien,, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Dazu gehört auch Wigan, ein Stadtzentrum mit historischen Schätzen. Die Spanier errichteten die Stadt und ist gutes Beispiel für eine Handelsstadt in Südostasien.

In Liba City findet der Besucher sehr viele Klöster, die besichtigt werden können. Darüber hinaus steht hier die berühmteste Kathedrale der Philippinen. Hanoi und Saigon machen einen Aufenthalt unvergesslich. Dieses liegt an den vielen kulturellen Schätzen, die der Besucher hier vorfindet.

Manila, die Hauptstadt, hat rund 1,7 Millionen Einwohner und ist wirtschaftliches, kulturelles und politisches Zentrum der Philippinen. Der Besucher erhält hier die Möglichkeit viele Museen zu besuchen. Darüber hinaus stehen in Manila beeindruckende Bauwerke, wie beispielsweise die San-Augustin-Kirche und die goldene Moschee.

Urlauber finden viele Naturparadiese, wo viele seltene Tier- und Pflanzenarten vorhanden sind. Der St. Paul Nationalpark sollte bei keinem Aufenthalt auf den Philippinen ausgelassen werden. Hier existiert das größte System von unterirdischen Flüssen. Der Nationalpark wurde vor Jahren zum Weltnaturerbe ernannt. Die Calibiga Höhle ist fast 30 Quadratkilometer groß und hat zwölf einzelne Räume. Die Reisterrassen der Ifugo sind besonders beeindruckend. Die Felder, die vor etwa 2.000 Jahren angelegt wurden, werden mit einem kompliziertem System bewässert.

Auf vielen der Inseln existieren Schutzzonen und Naturparks. Das Mount Makiling Naturreservat liegt über 1.000 Meter über dem Meeresspiegel. Hier existieren viele exotische und einheimische Spezies, darunter viele Farne, Blumenarten und Kulturpflanzen. Darüber hinaus leben hier über 240 Vogelarten, 44 unterschiedliche Säugetiere und fast 70 Reptilienarten. Hier kann der Besucher den Mudspring und den Makiling Botanischen Garten besichtigen.

Strände der Philippinen

Die Strände der Philippinen versetzen den Urlauber in eine andere Welt. Oft zeigen sich die Strandabschnitte mit hellen und weichem Sand. Diese befinden sich vor einer üppigen Vegetation und die vielen Palmen bieten ausreichend Schatten. Der White Beach soll einer der schönsten Strände der Philippinen sein, wenn nicht sogar der schönste auf der ganzen Welt. Die Sandflächen sind breit und strahlen in einem herrlichem weiß. Die Strände sind erst seit wenigen Jahrzehnten zu einem Touristenmagneten geworden, der Strand von Boracay erst vor 30 Jahren.

Die traumhaften Küstenabschnitte von Nha Trang und Phan Thiet, mit den berühmten Dünen von Mui Ne, sind bei den Urlaubern besonders beliebt. An einigen Strandabschnitten kann der Urlauber ungestört im Sand liegen und die Ruhe genießen.

Reisetipps

Auf den Philippinen werden immer gerne Feste gefeiert. Oft werden an lokalen Ehrentagen farbenfrohe und große Umzüge aufgeführt, darunter fallen die Heilige Messe und die Prozession. Der Urlauber sollte sich genügend Filmmaterial von zu Hause mitbringen, da hier die Filme oft sehr teuer sind. In den größeren Städten gibt es immer Banken oder lizenzierte Wechselstuben. Reiseschecks werden nur noch selten angenommen und Eurocheques nur von der Deutschen Bank Asia. Im Reisegepäck sollte immer leichte und luftige Sommerkleidung eingepackt werden, da das Klima hier feucht-warm ist. Wer viel von den Philippinen sehen möchte, sollte neben Sommerschuhen auch Wanderschuhe mitbringen. Die Kleidung sollte dezent ausfallen, vor allem bei Besuchen von Klöstern oder Kirchen. Die philippinische Küche ist eine Mischung aus der spanischen, indischen chinesischen und malaiischen Küche. Zu den vielen Reisgerichten wird immer frischer Fisch oder Meerestiere angeboten. Im Restaurant werden immer unterschiedliche Gerichte bestellt, so dass die Freunde und Gäste die Möglichkeit haben, von allem was zu probieren.

Zur Einreise in die Philippinen wird ein Reisepass benötigt, der mindestens sechs Monate gültig ist. Kinderausweise müssen immer ein Lichtbild besitzen und Kinder bis zwölf Jahre müssen immer in Begleitung eines Erwachsenen sein. Bei der Einreise wird ein gebührenfreies Visum erteilt, welches 21 Tage gültig ist.
Die Trockenzeit auf den Philippinen ist von den Monaten Dezember bis Mai, an der Ostküste kann es zu Regen kommen. Die Regenzeit auf den Philippinen ist von den Monaten Juni bis November. Zu dieser Zeit können häufig Wirbelstürme auftreten.

Die Inseln der Philippinen

Die Philippinen bestehen aus 7108 Inseln, von denen jedoch nur 880 bewohnt sind. Trotzdem sind es nur elf Inseln, die eine Fläche haben die größer ist als 2500 Quadratkilometer. Der Name ist auf den Entdecker zurückzuführen, Ruy Lopez de Villalobos. Die Philippinen bilden den fünftgrößten Inselstaat. Nur Indonesien, Papua-Neuguinea, Japan und Madagaskar sind größer. Erstaunlich ist, dass kein Ort der Philippinen weiter als 200 Kilometer von der Küste entfernt ist.

Die größte der 880 Inseln ist Luzon. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 108.172 Quadratkilometern und hat eine Einwohnerzahl von 46.200.000. Luzon ist die fünfzehntgrößte Insel der Welt und liegt zwischen der Philippinischen See, welche sich im Osten befindet, dem Südchinesischem Meer im Westen und der Luzonstraße, welche sich im Norden des Landes befindet. Luzan besitzt viele Gebirgsketten und Vulkane. Erdbeben sind auf dieser Insel keine Seltenheit. Mayon, der 2462 Meter hohe Vulkan, befindet sich am südöstlichen Ende der Insel Luzon. Er ist einer der bedeutensten Schichtvulkane der Welt, der schon viele Menschenleben gefordert hat. Es kursieren Zahlen von etwa 50 Ausbrüchen in den letzten 50 Jahren. Somit ist der Mayon der aktivste Vulkan der Phillipinen. Das Größte Einkaufszentrum der Philippinen befindet sich ebenfalls in Luzon. Luzon ist auch ein sehr beliebter Standort für Firmen die im chinesischen Sprachraum hoch angesehen sind, wie beispielsweise die San Miguel Brauerei. Sie hat sich auf die Regionen Hong Kong, Südchina und die Philippinen konzentriert. Ein weiterer Konzern ist der im chinesischen Sprachraum sehr bekannte Chips Hersteller „Oishi“. Sie stellen zum größten Teil sogenannte Krabbenchips her. In Luzon sind die meisten Fernsehstationen der Philippinen vertreten wie beispielsweise das sehr bekannte Unternehmen GMA Network. Doch auch was den Landwirtschaftlichen Betrieb angeht ist Luzon auf den Philippinen sehr bedeutend. Sie tragen einen großen Teil des Anbaus von Kakao, Tabak, Bananen, Reis und Kokospalmen. Zusätzlich ist Luzon für den Holzhandel sehr bedeuetend, wodurch die Philippinen viel Profit erhalten. Das höchste Einkommen lässt sich jedoch durch das Handeln mit Bodenschätzen erreichen. Luzon ist voll von diesen und Gold, Eisen, Magnan, Steinkohle und Kupfer sind keine Seltenheit.Eine weiter Insel der Vesayas Gruppe ist Cebon. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 5.088,4 Quadratkilometern und hat etwa 3 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt dieser Insel ist Cebu City. Auf Cebu ist es das ganze Jahr über verhältnismäßig warm. 30 Grad Celsius sind in Cebu normal, Temperarturen von denen man in Deutschland nur träumen kann. Ähnlich wie in Luzon sind viele Bodenschätze vorhanden wie beispielsweise Kupfer, Molybdän (ein wichtiger Bestandteil der Salpetersäure), Silber und Gold. Auf Cebu befindet sich außerdem ein sehr großes Zementwerk. Es gehört dem Mexikanischen Konzern CEMEX. Das Wirtschaftswachstum in Cebu City ist enorm, etwa 20%, was insbesondere den Tourismus und IT-Bereich betrifft. Der Großteil der Touristen kommt aus den USA, Japan und Korea. Cebu ist unterteilt in neun politische Städte und 44 Stadtgemeinden unterteilt. Diese 9 Städte sind: Bogo City, Mandaue City, Carcar City, Naga City, Cebu City, Talisay City, Toledo City, Danao City und Lapu-Lapu City.

Die drittgrößte Inselgruppe der Philippinen ist Panawan. Diese Provinz wird von etwa 755.412 Menschen bewohnt, auf einer Fläche von etwa 14.896 Quadratkilometern. Sie gehört dem Regierungsbezirk Western Visayas an und liegt etwa 500 Kilometer von Manila entfernt, und somit in der Mitte der Südküste, genauer gesagt an der Sulusee. Dem Inselverband von Panawan gehören viele kleinere Inseln an, sowie Korallenriffe, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind. Der Inselverband trennt die Sulusee vom Südchinesischen Meer. Desweiteren sind auf dieser Insel einige Gebirgsketten zu finden. Der höchste Berg ist der Mount Mantalingajan, welche am höchsten Punkt etwa 2085 Meter hoch ist. Mit einer Einwohnerzahl von etwa 755000 Menschen ist Palawan die am wenigsten besiedelte Inselgruppe der Philippinen. In der Hauptstadt des Inselverbandes Puerto Princesa leben etwa 162000 Menschen, was somit schon etwa ein Fünftel der Bevölkerung ausmacht. Im Vergleich zu anderen Inselgruppen ist jedoch die Zuwachsrate an Einwohnern am höchten. Sie beträgt circa 3,7 %. Der Staat versucht gegen die nur schwerlich anlaufende Besiedlung vorzugehen, indem sie die Grundstückspreise rapide gesenkt haben. Die Ureinwohner von Palawan sind die Bataks und Palawans. Auf dieser Inselgruppe leben jedoch auch Nomaden, die ständig weiterziehen und sich von der Jagd ernähren. 80% der Bewohner sind dem katholischen Glauben angehörig und in jeder größeren Stadt wie beispielsweise der Hauptstadt Puerto Princesa sind viele katholische Kirchen zu finden.

Die Insel Boracay gehört ebenfalls den Philippinen an und ist bekannt als beliebtes Touristenziel. Sie erstreckt sich über nur etwa 10 Quadratkilometer und etwa 8000 Einheimische haben sich ein Heim aus dem wunderschönen Urlaubsparadies gemacht. Die Insel besteht aus drei Orten zum einen Manok Manok und Yapak, zum anderen Balabag. Boracay ist somit eine sehr kleine Insel und befindet sich nordwestlich von Panay. Boracay gehört zur Provinz Aklan. Ihre Hauptstadt ist Kalibo, wo sich ein großer Flughafen befindet, welcher zu Gunsten des stätig anwachsenden Tourismus gebaut wurde. Im kleinen Dorf Katiklan, welches sich in der Nähe von Boracay befindet wurde ein kleiner Flughafen errichtet um den Touristen die Insel näher zu bringen. In Boracay sind auch einige Sehenswürdigkeiten, die schon ein Grund dafür sind diese kleine, traumhafte Insel zu besuchen. Neben einem der schönsten Strände der Welt, dem White Beach, welcher etwa 3.5 Kilometer lang ist, gibt es tolle Tauchgebiete wie beispielsweise die Frühtauchgänge am Yapak. Dort ist ein Steilhang vorzufinden, welcher etwa 33 Meter tief ist. Silberspitzenhaie und weitere Großfische kann man dort täglich beobachten.

Eine weitere Inselprovinz der Philippinen ist Bohol, die zehntgrößte Insel der Philippinen, welche sich im Zentrum der Visayas befindet. Bohol erstreckt sich über eine Fläche von 4117 Quadratkilometern und hat eine Einwohnerzahl von etwa 1014000. Die Küstenlänge beträgt 332 Kilometer, und Bohol ist von etwa 70 kleineren Inseln umgeben. Die Oberfläche der Insel ist zum größten Teil sehr hügelig, uneben und von Kalksteinen bedeckt. Wenn man sich an Bohols Südküste befindet, kann man problemlos auf den 54 Kilometer entfernten Vulkan, Mt. Mambajao der sich in Camiguin befindet, blicken. Auf Bohol herrschen stets milde Temperaturen von etwa 28 Grad Celsius in den Monaten von November bis April. In den übrigen Monaten werden die größtenteils schönen Wochen und Tage von Regentagen unterbrochen. Die Küste Bohols ist größtenteils von Klippen gezeichnet, Sandstrände und türkisfarbenes Meerwasser sind eher selten. Nördlich von Bohol befinden sich um den Ort Ubay viele hunderte kleine Inseln, die besonders sehenswerte Riffe und Sandbänke bieten. Jedoch gibt es nicht mehr allzuviele, da in den 1980er Jahren viele durch einen Taifun zerstört wurden.

Bantayan ist eine weitere Insel der Philippinen. Kristallklares Wasser und Strände mit weißem Sand sind hier überall an den Küsten zu finden. Die Bewohner dieser Insel sind sehr freundlich und hilfsbereit. Desweiteren ist das Essen in Bantayan, was im nahegelegenen Meer gefangen wird sehr empfehlenswert und wird von vielen Touristen empfohlen. Eine der Sehenswürdigkeiten die in Bantayan zu bewundern sind ist die 405 Jahre alte Kirche, die sich in der Nähe von Santa Fe befindet. Bantayan hat sich in den letzten Jahren, in denen der Tourismus stark gestiegen ist, zu einem wahren Reiseziel für Familien geworden. Im Sommer ist eine Zeitverschiebung von 6 Stunden, im Winter von 7 Stunden zu beachten. Auf Bantayan wird ausschließlich Englisch gesprochen, weshalb es auch für Kinder eine gute Möglichkeit ist ihren Wortschatz zu trainieren. Santa Fe ist eine Stadtgemeinde der Provinz Bantayan. Die Einwohnerzahl lässt sich auf etwa 23 Tausend Bewohner schätzen.

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